Präsenz-Apotheke gehört zum Leben


Internetkäufer wollen Service vor Ort
Präsenz-Apotheke gehört zum Leben
Wie schätzen Bundesbürger die Dienstleistungen von Präsenz-Apotheken ein? Erstaunliche Ergebnisse liefert eine Meinungsumfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gab bei der forsa eine Telefonumfrage in Auftrag. Insgesamt äußerten sich rund 1.000 Menschen ab 18 Jahren zu der persönlichen Relevanz traditioneller Apotheken. Das Ergebnis: Die überwältigende Mehrheit der Befragten schätzt die wohnortnahen Apotheken und nutzt rege ihre Dienstleistungen. Jeweils etwa vier von fünf Bundesbürgern finden die umfassende Beratung, den Nacht- und Notdienst und die Anfertigung von Rezepturarzneimitteln sehr wichtig oder wichtig.

Hoher Bedarf an traditionellen Apotheken

Besonders gefreut haben sich die Apotheker über die Meinung von Personen, die Medikamente über das Internet beziehen. Laut der Umfrage möchte auch diese Gruppe die traditionellen Apotheken weiter nutzen. „Niemand will auf seine Apotheke in der Nähe verzichten“, kommentiert ABDA-Präsident Friedemann Schmidt die Ergebnisse. „Aber je mehr Menschen im Internet Medikamente kaufen, desto mehr Apotheken werden schließen. Die Apotheken gehören zum Leben dazu. In den ersten drei Wochen des Jahres waren zwei Drittel der Bundesbürger schon mindestens einmal in einer Apotheke. Von diesem hohen Bedarf waren wir selbst überrascht“, äußert Schmidt.

Präsenz-Apotheken sind unersetzlich

Viele Internetkäufer sehen in der Anlieferung der Medikamente bis zur Wohnungstür einen Vorteil von Versandapotheken. Doch auch diese Dienstleistung bieten Präsenzapotheken in Form von Botendiensten an. Die Telefonumfrage zeigt, dass der Botendienst in strukturschwachen Gebieten bereits sehr gut angenommen wird, insbesondere von Betagten und Internet-Nichtnutzern. Auch in puncto Beratung sind Apotheken vor Ort Online-Suchmaschinen wie „Google“ und dem Versandhandel voraus: 85 Prozent der Bundesbürger, die in den letzten 3 Monaten das Internet genutzt haben, erachten die Apotheker-Beratung als wichtig oder sehr wichtig. Die Meinung der Bundesbürger spricht demnach eine eindeutige Sprache: Sie sind auf die vielfältigen Dienstleistungen der Pharmazeuten in Präsenz-Apotheken angewiesen und zufrieden mit dem Service der Apotheker.

Quelle: ABDA

News

Kein Survival-Schwimmen für Babys!
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Gefährlich statt lebensrettend

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?   mehr

Tennis und Joggen bei Hüftarthrose
Tennis und Joggen bei Hüftarthrose

Nicht pauschal verbieten!

Viele Menschen mit Arthrose meiden Laufen, Tennis oder Skifahren aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß. Neue Studiendaten machen jedoch Hoffnung: Bestimmte belastende Sportarten scheinen das Risiko für einen Gelenkersatz nicht zwangsläufig zu erhöhen.   mehr

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Kur-Apotheke
Inhaber Farzan Nikzad Alhosseni Dehkordi
Telefon 06173/94 09 80
E-Mail info@kurapotheke-kronberg.de