Leben mit Rheuma


Rechtsansprüche und Hilfsangebote
Leben mit Rheuma

In Deutschland leben über 11,5 Millionen Menschen mit Rheuma. Der Sozialgesetzgeber garantiert den Betroffenen spezielle Rechte und Hilfsangebote.

Der Begriff Rheuma umfasst über 300 verschiedenartige, schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates. Den Betroffenen gemeinsam sind die starken Schmerzen, unter denen sie leiden. Oft lindert eine Physiotherapie diese Beschwerden. Doch viele Patienten wagen es nicht, ihren Arzt um die notwendige Überweisung zu bitten, da sie vermuten, die Behandlung könne dessen Budget übersteigen. Prof. Gromnica-Ihle, Rheumatologin und Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, widerlegt diesen Vorbehalt: „Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen werden solche Heilmittel häufig als Praxisbesonderheiten anerkannt, so dass dem verordnenden Arzt kein Regress droht", erklärt die Rheumatologin.

Rechtliche Ansprüche am Arbeitsplatz

Kennzeichnend für viele rheumatische Erkrankungen sind Zersetzungs- oder Zerschleißerscheinungen an den Gelenken. Bei Rheumatoider Arthritis etwa führt dies zur morgendlicher Gelenksteifigkeit und zunehmenden Bewegungseinschränkungen. Das erschwert Rheumapatienten nicht zuletzt den Arbeitsalltag. Daher haben sie das Recht, eine Stunde später zur Arbeit zu kommen, wenn ihre Gelenke bereits beweglicher sind, informiert Prof. Gromnica-Ihle. Bei Bewegungseinschränkungen helfen automatische Türen oder barrierefreie Sanitäranlagen am Arbeitsplatz. Für die Umbauarbeiten erhält der Arbeitgeber gemäß Sozialgesetzgebung Zuschüsse.

Langfristige Perspektiven für Arbeitnehmer mit Rheuma

Viele Rheumapatienten sehen sich dazu gezwungen, frühzeitig in Rente zu gehen. Ein Blick auf ihre rechtliche Lage eröffnet neue Perspektiven. So stehen Rheumatikern Möglichkeiten zur Umschulung, Weiterbildung- und beruflichen Wiedereingliederung offen. Führt eine Beschäftigungsveränderung zu finanziellen Einbußen, gleicht die Erwerbsminderungsrente die Differenzen aus.


Quelle: Deutschen Rheuma-Liga.

Anfordern können Sie die Broschüre „Ihre Rechte im Sozialsystem"

per Email unter bv@rheuma-liga.de

oder per Telefon: 01804-600 000.

Leseprobe „Ihre Rechte im Sozialsystem"

News

Hitzestress bei Depression
Hitzestress bei Depression

Was ist die Ursache?

Menschen mit Depressionen leiden häufiger unter Hitze. Doch warum ist das so?    mehr

Kein Survival-Schwimmen für Babys!
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Gefährlich statt lebensrettend

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?   mehr

Tennis und Joggen bei Hüftarthrose
Tennis und Joggen bei Hüftarthrose

Nicht pauschal verbieten!

Viele Menschen mit Arthrose meiden Laufen, Tennis oder Skifahren aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß. Neue Studiendaten machen jedoch Hoffnung: Bestimmte belastende Sportarten scheinen das Risiko für einen Gelenkersatz nicht zwangsläufig zu erhöhen.   mehr

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Kur-Apotheke
Inhaber Farzan Nikzad Alhosseni Dehkordi
Telefon 06173/94 09 80
E-Mail info@kurapotheke-kronberg.de